Rückblick Leseabend und Tag der offenen Tür

Lange drauf hin gefiebert und ganz schnell auch wieder vorbei … so lässt sich unsere Jubiläumswoche mit der Literaturauslese und unserem Tag der offenen Tür wohl am Besten zusammenfassen.
Die Woche war gefüllt mit lieben Menschen, schönen Begegnungen und vor allem mit der tollen Zusammenarbeit unseres Teams, ohne das wir diese Woche nicht umsetzen hätten können.
Vielen Dank an all unsere Kunden, Mitarbeitern und unsere Familien.

Am 7.11. haben wir den Advent in unserer Gärtnerei mit unserer jährlichen Literaturauslese eingeläutet. Unsere festlich dekorierte Gärtnerei hat als gemütliche Kulisse für Literatur, Gesang und Leckereien gedient, die die Zuschauer mit Begeisterung genossen haben!

Alexandra Loebe und Hildegard Vogel sorgten mit Ihrer Literatur für viele Schmunzler und die ein oder andere literarische Geschenkidee.
Gemeinsame Gesangseinlagen, die weihnachtliche Atmosphäre der dekorierten Gärtnerei und das Flying Buffet der Metzgerei Thier machten den Abend zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen unseres „Tages der offenen Tür“, bei dem sich unsere Kunden über die verschiedenen Bereiche unseres Betriebs informieren konnten.
Während manche Augen von kleinen und großen „Bauarbeitern“ beim Baggerfahren leuchteten, freuten sich andere Gäste über einen Blick in unsere Gewächshäuser, ein heißes Glas Glühwein oder versüßten sich den Bummel durch die Gärtnerei mit einer leckeren Waffel.
Auch historisch Interssierte kamen nicht zu kurz und konnten sich an unseren Stellwänden und bei unserer Bildershow über die Geschichte unserer Gärtnerei informieren.

Um diese tolle Woche noch einmal Revue passieren zu lassen, gibt es hier einen kleinen Rückblick in Bildern:

 

Leseabend

 

 

 

Tag der offenen Tür:

Unsere Pflanze des Monats: Die Hortensie

Aus vielen Gärten sind sie heute nicht mehr wegzudenken, ihr üppiges Grün und die leuchtenden Blütenbälle erfreuen das Auge. Die Rede ist von der Hortensie, die nicht nur zum Hingucker schlechthin im Garten taugt, sondern sich auch auf Balkon und Terrasse großer Beliebtheit erfreut.

 

Zwischen geliebter Schönheit und „Metzgerblume“

Zur Gattung gehören 80 Arten und unzählige Sorten, die seit Jahren immer beliebter werden. Ob klassisch im „Bauerngarten“ oder stylisch zwischen Palettenmöbeln auf der „chilligen“ Terasse, die Hortensie macht überall eine gute Figur.
Ursprünglich war die Hortensie in Nordamerika, den Anden und vor allem Ost- und Südostasien beheimatet.
Sie wuchsen vornehmlich in feuchten Laubwäldern auf kalkarmen, humusreichen Böden. Der botanische Name – Hydrangea – stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Wasserkanne“, ein Hinweis auf den hohen Wasserbedarf der Pflanze. Welchen Stellenwert die großblütigen, kompakten Sträucher in der Gartenkultur haben, zeigt ihr deutscher Name – er basiert auf dem lateinischen Wort „hortus“ für „Garten“.

Im 18. Jahrhundert vom Botaniker Philibert Commerson von seiner Weltumsegelung aus China nach Europa importiert, war dies der Startschuss einer steilen Karriere. Nach und nach eroberte sie die europäischen Gärten und kam dank der berühmten preußischen Königin Luise so richtig in Mode, da diese die zarten Hortensienblüten liebte. Nach einer Hochphase im 19. Jahrhundert sank der Stern der Hortensie jedoch wieder und wurde ab Mitte des 20. Jahrhunderts als altbackenes „Kommunionsgesteck“ verunglimpft und verkam zur Dekoration so mancher Metzgertheke – als bunter Tupfer zwischen Leberkäse und Mettwurst.

Heute sind Hortensien wieder sehr beliebt und durch viele neue Sorten schöner, vitaler und blütenreicher als jemals zuvor.

 

Typisch Hortensie

Die Pflanzen wachsen strauchartig und bilden breite, aufrechte Kronen. Typisch sind die vielen Grundtrieb mit hellgrauer, filziger Rinde, die frischen Trieb sind zunächst saftig grün und reifen im Laufe der Zeit nach.
Bis auf die Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris) werden die Sträucher selten höher als zwei Meter, die meisten Arten bleiben eher kleiner.

Die Blätter sind meinst breit eiförmig bis elliptisch, einige Arten besitzen einen gesägten Rand.

Die Blätter der meisten Hortensien sind gegenständig, breit eiförmig bis elliptisch. Bei einigen Arten besitzen sie einen scharf gesägten Rand. Eine prächtige orangerote Herbstfärbung zeigen die gelappten Blätter der Eichblatt-Hortensie (Hydrangea quercifolia), sofern die Pflanze an einem sonnigen bis absonnigen Platz auf einem nicht zu nährstoffreichen Boden wächst.

Bei den Wildarten sind Blütenrispen länglich bis breit, sie besitzen im Randbereich weiße, rosafarbene, rote oder blaue Schaublüten, die Insekten anlocken sollen. Die grünlichen, eher unauffälligen Blüten befinden sich im Zentrum und für die Fruchtbarkeit der Hortensie zuständig.

Die Garten-Hybriden, die normalerweise im Gartenhandel erhältlich sind, haben nur noch Schaublüten, so dass diese im Fachjargon „steril“ sind, sich aber bei den Insekten großer Beliebtheit erfreuen.

Bei den meisten Garten-Hybriden sind diese jedoch ebenfalls in Schaublüten umgewandelt – die Pflanzen sind also steril.

Hortensien sind vorgetrieben ab Mai in den Gärtnereien erhältlich, im Garten erstreckt sich die Blütezeit von Juni bis September. Aber auch danach sind die Blütenstände noch äußerst dekorativ; die Blüten verfärben sich zunächst blass grün und leuchten auch im Herbst noch in rötlichen Farbtönen.

 

 

So mag es die Hortensie

Die meisten Arten wachsen am liebsten im Halbschatten, gerne auch als Gruppenpflanzung unter größerem Gehölz, einige haben aber auch nichts gegen einen sonnigeren Standort. Voraussetzung ist immer ein lockerer, feuchter (man denke an die „Wasserkanne“) und humusreicher Boden, der leicht sauer ist und einen ph-Wert zwischen 5 und 6 hat.

Neu gekauften Hortensien ist es oftmals etwas zu eng in ihrem Topf, so dass sie sogenannte Spiralwurzeln ausbilden. Eigentlich sind Hortensien aber Flachwurzler; deswegen ist es wichtig die spiralig gewachsenen Wurzeln beim Austopfen zu entfernen, damit sie das Anwachsen der Pflanze nicht erschweren und der Strauch einen guten Start im heimischen Garten hat.

Das Pflanzloch sollte unbedingt groß genug und die Erde gut gelockert sein, damit sich die Wurzeln ungehindert ausbreiten können. Beim Einsetzen ins Pflanzloch sollte man darauf achten, dass der obere Teil des Wurzelballens und der Boden auf gleicher Höhe abschließen.
Danach müssen alle Lücken mit Erde aufgefüllt werden. Damit die frisch gepflanzte Hortensie ersten Halt findet, treten erfahrene Gärtner die Erde nach dem Pflanzvorgang etwas fest.

Der wichtigste Griff zum Abschluss des Auspflanzens sollte unbedingt der zur Gießkanne sein, eine ausgiebige Wassergabe ist unerlässlich! Unbedingt beachten: Besonders in den ersten Tagen nach der Pflanzung sind regelmäßige Wassergaben besonders wichtig.


Das schmeckt Ihrer Hortensie – Pflegetipps

Wie bereits mehrfach erwähnt ist die ausreichende Wasserzufuhr das A und O für das gute Gedeihen Ihrer Pflanze. Zum Gießen eignet sich am besten Regenwasser oder enthärtetes Trinkwasser.
Deutliches Zeichen für Wassermangel sind die zur Mittagszeit hängenden Blätter, dies tritt vor allem an heißen Sommertagen auf und ist eine deutliche Aufforderung Ihrer Hortensie!

Die Hortensien sind nicht nur beim Gießwasser sehr fordernd, sie sind sogenannte Starkverzehrer und brauchen aus diesem Grund stets ausreichend Nährstoffe.
Zum Düngen empfiehlt sich spezieller Hortensien- oder Rhododendrondünger, den Sie natürlich auch in Ihrer Gärtnerei Orschel erhalten.
Wer die ökologische Düngevariante bevorzugt, kann auch auf Rinderdung-Pellets zurückgreifen.

Wichtig: Hortensien sollten nur bis Ende Juli gedüngt werden, damit die neuen Triebe bis zum Herbst ausreifen können und die Pflanze bereit für die kälteren Wintermonate ist.

Eine Besonderheit sind die blauen Hortensienblüten, diese entstehen nämlich nicht von selbst, sondern nur durch die richtige Düngung und nur bei einigen Sorten der Bauernhortensie.
Diese ändern je nach Bodenreaktion ihre Blütenfarbe: Bei höheren pH-Werten blühen sie rosa, bei niedrigen blau. Für eine kräftig blaue Blütenfarbe muss der pH-Wert des Bodens in der Regel bei 5 liegen. Je saurer er ist, desto mehr Aluminium-Ionen kann die Pflanze aufnehmen – sie sind für die blaue Blütenfarbe verantwortlich. Um die Blaufärbung zu unterstützen, gießt man die Hortensien während der Blütenentwicklung einmal wöchentlich mit Regenwasser, in dem man zuvor drei Gramm Aluminium-Sulfat (Alaun, erhältlich in Apotheken) pro Liter Wasser aufgelöst hat.

 

Nach der Saison – Rückschnitt und Überwinterung

Der Schnitt Ihrer Hortensie richtet sich stets nach dem Wuchsverhalten der Pflanzen.
Bauern- und Tellerhortensien legen Ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr an; deswegen schneidet man im zeitigen Frühjahr nur die erfrorenen Triebe und die alten Blütenstände ab.
Ball- und Rispenhortensien bilden ihre Knospen erst im Laufe des Frühjahrs an den neuen Trieben an. Hier kann man einfach alle Blütentriebe aus dem Vorjahr bis auf zwei Augen stutzen.
Die Hortensie treibt nach einem beherzten Rückschnitt umso kräftiger aus und dankt es dem Gärtner mit besonders schönen und großen Blüten.

Auch im Winter fühlt sich die Hortensie in unserer Klimazone auch im Garten wohl. Zwar friert sie in kalten Wintern mehr oder weniger stark zurück, nach dem Rückschnitt im Frühling treiben die Sträucher aber wieder aus.
Sollte der Winter einmal besonders lange Frostperioden aufweisen, kann der vorsichtige Gärtner die Pflanzen mit etwas Tannenreisig oder einem Vlies abdecken und so für etwas Schutz sorgen.

Topf-Hortensien kriegen schneller kalte Füße, als ihre Kollegen, die in der Erde stehen. Deswegen sollte man die Pflanzbehälter im Herbst mit Kokosmatten oder in einer Holzkiste mit Rindenmulch vor dem Frost schützen und die Krone der Pflanze in Vlies einhüllen.
Die Pflanze sollte auf alle Fälle an einen windgeschützten und schattigen Ort auf der Terrasse gestellt werden, am besten eignet sich ein Platz direkt an der Hauswand.

Alles im allen ist die Hortensie ein recht problemloser Gartenbewohner, der für viel Freude sorgt: Wenn man die oben genannten Regeln befolgt, zeigt sich die Pflanze von ihrer besten Seite und bedankt sich mit einiger üppigen Blütenpracht.

PS: Wir haben noch ein kleines Goodie für alle Liebhaber der Hortensie, die oben gezeigte Grafik gibt es hier als Poster zum Download .>>>
So habt Ihr jederzeit einen Überblick über die wichtigsten Infos rund um die Hortensie

Rückblick Leseabend

Wenn kalte Nächte vom warmen
Lichterschein erhellt werden,
wenn auch die Großen sich
wieder freuen, wie ein kleines Kind,
wenn Hektik und Stress des Alltags von
Liebe und Vorfreude überdeckt werden,
dann ist Advent!
 

Am 8.11. haben wir den Advent in unserer Gärtnerei mit unserer jährlichen Literaturauslese eingeläutet. In unserer festlich dekorierten Gärtnerei freuten sich die Zuschauer über Literatur, Gesang und leibliche Genüsse.
Alexandra Loebe und Hildegard Vogel sorgten mit Ihrer Literatur für viele Schmunzler und die ein oder andere literarische Geschenkidee. Gemeinsame Gesangseinlagen, die weihnachtliche Atmosphäre der dekorierten Gärtnerei und die lukullischen Leckereien der Metzgerei Thier machten den Abend zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Hier eine bebilderte Nachlese:

 

 

 

Copyright Bilder: Gärtnerei Orschel, htmfactory

Für Euch soll’s rote Rosen regnen …

… und leckeres Rosengelee geben!

Das ist zwar nicht der Originaltext des allseits bekannten Liedes, aber es passt zu unserem Blogbeitrag in diesem Monat.
Der Juni ist für Rosenfreunde schließlich der schönste Monat im Jahr, steht der heimische Rosengarten doch in voller Blüte.

Der ganze Garten duftet verführerisch und mit  ihren üppigen Blüten verzaubert die Rose jeden Gartenliebhaber. Leider ist dieser Traum nur von kurzer Dauer und so manchen Rosenliebhaber wünscht sich beim Anblick der zu Boden rieselnden Blütenblätter: „Hach, könnte ich diesen wunderbaren Duft und Gartenjahr nur konservieren…“.

Die gute Nachricht ist, man kann!!
Aus den Blütenblättern der Rosa damascena oder Rosa centifolia wird eines der teuersten ätherischen Öle, das Rosenöl, gewonnen. Dieser Prozess ist aber sehr aufwendig und erfordert großer Expertise, so dass man dies getrost den Profis überlassen sollte.

Es gibt aber eine viel einfacher umzusetzende Möglichkeit, den Duft der eigenen Gartenrosen einzufangen und sich so etwas von diesem unvergleichlichen Aroma übers Jahr zu retten.
Die Lösung heißt ROSENGELEE!! Es versüßt nicht nur jedes Sonntagsfrühstück, es lässt uns auch in den kalten Wintermonaten vom Duft des Sommers träumen!

Rosengelee ist sehr einfach herzustellen und macht auf jedem Frühstückstisch etwas her.
Die wunderbare Farbe und das außergewöhnliche Aroma machen unser Rosengelee auch zu einem wunderbaren Mitbringsel für Freunde und Familie.

Noch ein kleiner Tipp für alle, die keine eigenen Rosen haben, oft finden sich an Wald- und Wiesenrändern wilde Rosen, die sich ebenso hervorragend eignen.

 

Das Rezept für das Rosenblüten-Gelee-Rezept findet Ihr am Ende des Artikels!

 

 

So viel zum kulinarischen Teil der Rosenblüte, jetzt noch ein paar Tipps, damit Eure Rosen prächtig blühen und Euch viel Freude bereiten:

Damit sich die Königin der Blumen wohl fühlt, braucht es allerdings auch etwas gärtnerischen Aufwand. Rosen brauchen unsere Zuwendung und Pflege, um ihre schönen Blüten hervorzubringen.

Die verblühten Blütenstände sollten immer abgeschnitten werden, dies verringert die Gefahr einer Pilzinfektion und fördert die mögliche Nachblüte im Spätsommer.

Auch die Wildtriebe, zu denen Rosen neigen, müssen entfernt werden. Sie wachsen direkt aus dem Boden, streben gerade nach oben und bilden helleres Laub als die Haupttriebe. Sie sollten direkt an der Pflanze abgeschnitten oder abgerissen werden, damit die Pflanze keine Energie verschwendet.
Auch der regelmäßige Einsatz von (Bio-) Dünger ist zu empfehlen, damit die Rose alle nötigen Nährstoffe erhält und viel „Material“ für unser Rosengelee bilden kann.

 

Wer keinen Garten hat, muss nun nicht traurig sein, in unseren Gewächshäusern kultivieren wir eine große Auswahl an Schnittrosen, so dass Ihr Euch bei uns Euren Rosentraum für die Vase erfüllen könnt. Wir haben viele verschiedene Sorten und Farben, passend für jeden Anlass und Geschmack.

Von April bis Oktober ernten wir täglich frisch, das ist nicht nur gut für Euch, weil Ihr besonders lange etwas von den Rosen habt, es schont auch noch die Umwelt und macht so gleich doppelt Spaß!

Wir freuen uns auf Euren Besuch in unserer Gärtnerei!

 

Rezept Rosengelee:

 

Die voll erblühten Rosenblüten sollten am besten an einem schönen  Sommertag, früh morgens geerntet werden, bevor sie von der Sonne „wach geküsst“ wurden und ihr Duft am intensivsten ist.

Eine Schüssel mit ca. 2 Liter Fassungsvermögen locker befüllen.

Die abgezupften Blüttenblätter ganz vorsichtig in einer Schale mit handwarmem Wasser waschen und behutsam mit der Salatschleuder trocknen.

Die Rosenblütterblätter in einen großen Kochtopf füllen, mit dem Roséwein und dem Rosenwasser (gibt’s in der Apotheke, dem Reformhaus oder dem Bioladen) übergießen. Gelierzucker dazugeben und vorsichtig umrühren.

Dann dürfen die Rosen bis zum nächsten Tag, gut abgedeckt, an einem kühlen Ort ihrem großen Auftritt entgegen schlummern.

Am nächsten Tag die Vanilleschote aufritzen, das Mark sorgfältig heraus kratzen und zusammen mit dem Zitronen- und dem Apfelsaft unterrühren.

Das Ganze wird nun aufgekocht und unter ständigem Rühren 4 Minuten leicht sprudelnd gekocht, mit der Gelierprobe die Konsistenz überprüfen.

Danach die Rosenblüten abseihen, diese aber nicht zu stark ausdrücken, damit das Gelee nicht trüb wird.
Die Flüssigkeit nochmals für eine Minute aufkochen und gleich in vorbereitete Schraubgläser abfüllen. Eine hübsche Variante ist auch noch einige frisch gepflückte Blütenblätter mit ins Glas zu geben, bevor das Gelee eingefüllt wird.
Für etwa 5 Minuten die Gläser stürzen, dann umdrehen.

Das Gelee hat einen wunderbaren Duft, ein herrliches Aroma und eignet sich nicht nur fürs Sonntagsbrötchen. Es schmeckt auch in Quark oder Joghurt köstlich, eignet sich bestens für Torten oder Biskuitrollen z. B. mit Vanillecreme und ist natürlich auch ein sehr willkommenes Geschenk.

 

 

Gartentipps für den Mai

Ein Garten ohne Pflanzen und bunte Stauden ist kein richtiger Garten.
Erst die passende Bepflanzung lässt den Garten im wahrsten Sinne richtig erblühen.
Das Gleiche gilt natürlich auch für Terrasse und Balkon, denn schon mit wenigen Akzenten wird auch der kleinste Balkon zum gemütlichen „Sommerwohnzimmer“.
Die Sortimentsvielfalt bei Sommerblumen nimmt jedes Jahr aufs Neue zu und so haben wir für jeden Geschmack und Balkon Garten das Passende!
Mit unseren Tipps schafft Ihr Euch Eure eigene blühende Oase:

 

Die richtige Auswahl
Die Auswahl der einzelnen Pflanzenarten sollte sich auf jeden Fall immer dem Standort der Pflanzen und der Architektur des Hauses anpassen, denn so ist garantiert, dass sich die Pflanzen wohl fühlen und Ihr Euren Garten und den Balkon so richtig genießen könnt.

 

Ein bunter Teppich aus Blumen
Die Gartenbeete sollten sorgfältig geplant werden, denn nur so wirkt es im Endeffekt stimmig statt chaotisch. Den schönsten Pflanzen-Look garantiert eine bunte Mischkultur – aber nur, wenn in Gruppen – zum Beispiel nach Farben – gepflanzt wird.
Einzelne Pflanzgruppen lassen sich direkt nebeneinander in die Erde setzen oder durch einen Gürtel aus Pflanzen in einem anderen, eher gedämpften Farbton trennen.
Ihr solltet darauf achten, dass zwischen den Pflanzen keine Leerräume entstehen, da diese den Gesamteindruck stören.
Schöne Farbkombinationen
Wenn Ihr Euch unsicher seid, welche Farbtöne am besten miteinander harmonieren, empfiehlt sich der Griff zu Goethe … nicht unbedingt zum Reclamheft, aber mit Goethes Farbkreis lässt sich schnell bestimmen, welche Farben für unser Auge angenehm sind und gut zusammen passen.
Es gilt, dass Farben, die sich auf gegenüberliegenden Seiten des Farbkreises befinden, optimal zueinander passen: Am schönsten harmonieren z.B. Rot mit Grün, Blau mit Orange oder Gelb mit Violett.Kombinationen aus Grundfarben (Gelb-Rot-Blau) schaffen Harmonie. Mit knalligen Farben lassen sich fröhliche „Farbkleckse“ setzen, sie bringen Dynamik die Gartengestaltung!
Wachstumsansprüche berücksichtigen
Genau wie wir alle unsere Lieblingsspeise haben, bevorzugen auch Pflanzen verschiedene „Nahrung“ und haben spezifische Anforderungen an den Standort. Manche Pflanzen vertragen eher sandige Böden, andere bevorzugen dafür ein lehmiges Substrat. Eine sonnenliebende Geranie gedeiht im Schatten nicht so gut wie zum Beispiel Drehfrucht. Deswegen beraten wir Euch gerne, welcher Lebensraum der beste für Eure Pflanzungen ist.

 

Hochbeet – auch für Stauden und Co. gut geeignet

Hochbeete sind eine gute Lösung für alle, die nicht im Bücken gärtnern wollen. Die Einsatzmöglichkeiten eines Hochbeets sind riesengroß. Egal ob Gemüse, Kräuter oder Stauden und andere Pflanzen – Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Hochbeete bieten zudem noch ein paar andere Vorteile:
• sie können auf einer gewünschten Höhe angelegt werden
• die Zusammensetzung des Bodens lässt sich frei bestimmen
• Schädlinge wie Schnecken und Käfer tun sich sehr schwer damit, in ein Hochbeet zu gelangen und das schmälert die Konkurrenz bei der Salaternte! ;o)
Ein Hochbeet kann man eigentlich überall im Garten platzieren und kann auch „schwierige Ecken“ im Garten aufwerten.

 

Auch auf Balkonien blüht es bunt
Vor allem in den Städten sind die Flächen für Gärten oft begrenzt, aber auch der Großstadtindianer muss im Sommer nicht auf seine blühende Oase verzichten:
In unserer Gärtnerei findest Du vom All-Time-Klassiker für Balkonkästen bis zum Zitronenbäumchen oder der Erdbeere in der Pflanzenampel alles was Deinen Balkon schöner macht.
Immer beliebter wird auch das Balkongemüse, vor allem süße Cherry- und saftige Cocktailtomaten oder feurige Chilis, die in Gefäßen auf Balkon und Terrasse reiche Früchte tragen und dir eine bequeme Ernte ermöglichen. Am besten verwendest du dabei geräumige, 8 – 10 Liter Container und unsere Kübelpflanzen- oder Bioerde. Gieße und dünge regelmäßig und du wirst mit einer reichen Ernte belohnt.
Aber Achtung: Spätfrostgefahr! Achte auf die Wettervorhersage. Sind Spätfröste gemeldet, müssen die frostempfindlichen Sommerblüher entweder vorübergehend abgedeckt oder eingeräumt werden.

 

Was jetzt unter anderem in unserer Gärtnerei auf Dich wartet:

Stauden:


Storchschnabel-Geranium Hybride „Rozanne“
Funkie
Rittersporn,
Pfingstrosen
 

 

Einjährige Beetpflanzen:


Spanisches Gänseblümchen
Margeriten
Leberbalsam (Agratum)
Drachenflügelbegonie

 

Balkon:

Geranien
Lavendel
Mittagsblumen
Gräser
Petunien
Männertreu
Fleißiges Lieschen

 

Essbares für den Balkon:

Kräuter (Thaibasilikum, Rosmarin, Minze, Thymian)
Tomaten
Chili
Zucchini
Erdbeeren

Herzlich Willkommen auf unserem Blog

Ihr wolltet schon immer mal wissen, wann man am besten die Sträucher in Eurem Garten zurück schneiden sollte?

Ihr fragt Euch, was Ihr mit der Ernte aus Eurem Gemüsebeet anstellen sollt?
Und ein paar Inspirationen für Eure Deko könntet Ihr auch gut gebrauchen?

Prima!! Dann seid Ihr genau richtig bei uns!
Auf unserem Blog wird es ab sofort viele Tipps und Tricks rund ums Thema „Grün“ geben.
Ob Pflanze des Monats, Rezept- und Dekotipps, hier findet Ihr viele Anregungen, die Euer Zuhause schöner und Euren Garten grüner machen werden!

Natürlich freuen wir uns auch immer über Fragen, Kommentare und Anregungen.

Seid also gespannt, jetzt geht’s los!

Euer Team aus der Gärtnerei Orschel!